Samstag, 30. Juli 2011

file-und Verzeichnisoperationen

Einige Kommandos die fallweise sehr nützlich sind:

find /home -name "*~" -exec rm "{}" \;

Dies bedeutet: "Lösche alle Dateien unterhalb des Verzeichnisses /home, deren Name auf eine Tilde endet".

 Über ein anderes Suchkriterium lassen sich mit find leere Dateien löschen:

find / -empty -ok rm "{}" \;
find . -empty -exec rm "{}" \;


Dateien über einer bestimmten größe finde:

ls -lahS $(find / -type f -size +100M)

findet alle Dateien grösser  100M (find und +) und gibt die Verzeichnisdaten aus (Suchergebnis mit $ an ls übergeben)

Mehrere Dateien in einem Verzeichnis umbenennen und fortlaufend nummerieren:

let counter=10000; for i in *.jpg; do let counter=counter+1; mv $i file$counter.jpg; done

Mit SEDs regulären Ausdrücken lässt sich sehr präzise formulieren, was man wie ändern möchte. Ein einfaches sed-Beispiel sieht so aus:

sed -e s/text1/text2/g datei.txt > datei.neu

Das Bedeutet so viel, wie: "Ersetze alle Vorkommen von text1 durch text2." Die geänderten Zeilen schreibt sed auf die Standardausgabe, von wo man sie mit einer Output-Umleitung (>) in eine neue Datei schreiben kann.


Mit

tail -f /var/log/messages

lassen sich die Ausgaben in die LogDatei "online" verfolgen 

Freitag, 28. Januar 2011

Backup auf USB-Festplatte

Um das Home-Verzeichnis auf eine USB-Festplatte zu sichern verwende ich folgendes Skript (quich & dirty aber leicht anzupassen und ohne Ballast):

#! /bin/bash

datum=$(date +%x)                       # damit ein Verzeichnis mit akt. Datum angelegt wird
ziel="/media/Iomega_HDD/"$datum
quelle="/home"                          # Achtung kein / als Abschluss!!


rsync -avb $quelle $ziel                # --delete bei echtem sync (achtung wegen Datum)

Dienstag, 11. Januar 2011

SVN-Plugin für Gnome Nautilus

um aus meiner UBUNTU-Installation dirket auf SVN zugreifen zu können muss ein Plugin im Nautilus installiert werden. Dies erfolgt mit:

sudo apt-get install nautilus-script-collection-svn


Die Freischaltung erfolgt mit:

nautilus-script-manager enable Subversion

Nautilus muss dann mit

killall nautilus


neu gestartet werden. Mit Rechtsklick erscheint dann ein neuer Statusmenüeintrag "Skripte"



Montag, 20. Dezember 2010

Karten für OruxMaps erstellen

Der Grundablauf ist in

gut dargestellt. Die Hürde hat man erst zu nehmen, wenn die Karten auf das Android kopiert werden.
Achtung, JEDE Karte muss unter
/sdcard/oruxmaps/mapfiles
abgespeichert werden. Die Karten "Mapnik 09" bis "Mapnik 17" im How-To dürfen NICHT unter
/sdcard/oruxmaps/mapfiles/mapnik
mit Unterverzeichnissen gespeichert werden!
Eine Aufteilung (wegen 4GB-Grenze vom FAT32) der genereirten SQLlite-Datenbank auf mehrere Kartenbereiche in einem Verzeichnis ist somit nicht möglich!

Donnerstag, 18. November 2010

Evolution zickt

Mein Evolution begrüßte mich heute mit der Meldung:
Nachricht konnte nicht an mbox-..........
.... irgendwas gehängt werden. Datei zu groß.

und damits noch spannender wird mit

Fehler beim Speichern von »~/.evolution/mail/local/Sent (mbox)«: 
Fehler beim Speichern von »~/.evolution/mail/local/Inbox (mbox)«: 
Zusammenfassung und Ordner stimmen nicht überein, sogar nach einem Datenabgleich
 
Nach einigem Suchen fand ich die Lösung mit:
  1. Evolution beenden
  2. cd ~/.evolution/mail/local
    löschen aller "*.cmeta"-Dateien
    löschen aller "*.ibex.index.data"-Dateien
    löschen aller  "*.ibex.index"-Dateien
  3. Evolution neu starten
Pkt. 2. wurde natürlich über ein Shell-Skript abgewickelt. Evolution start/stop musste 2x durchgeführt werden. Dann war die Welt wieder in Ornung.

  

Freitag, 12. November 2010

TeX

Da ich bei Neuinstallationen immer wider mit der Einstellung/Einrichtung der Tex-Umgebung kämpfe hier einige Hinweise (UBUNTU 10.04):

File floatflt.sty not found

Das Style-File muss händisch nachgeneriert und eingebunden werden.


Ich hab die Datei
floatflt.ins
latex floatflt.ins
sudo cp floatflt.sty /usr/share/texmf-texlive/tex/latex/floatflt/floatflt.sty
sudo texhash
sudo mktexlsr
eingebunden!

File bibgerm.sty nicht gefunden

(Installation mit der eingebundenen Pakteverwaltung!). Dieses Problem ist einfacher? durch Installation des Paketes texlive-lang-germ lösbar. Da ein kleiner Hinweis in der UBUNTU-Paketliste auf texlive-lang-all war habe ich dieses Paket gleich mitinstalliert (keine Ahnung, ob das notwendig war, aber ich möchte mich nicht weiterärgern..)

Hurraahh ... die Skripten sind wieder kompilierbar (zumindest die Netzwerktechnik). Meine alte Fedora-Installation war hier eindeutig zahmer.
Fedora hätte ich heute noch wenn nicht Nestroy's "Nepomuk-Tragödie" mit dem Schei.. Akonadiserver (der bei den Installationen in meiner Umgebung noch Nie (Stand Winter 2010) funktioniert hat, wäre.

Mittwoch, 10. November 2010

Apache2 unter UBUNTU

Der Apache Webserver sollte auf den Schulrechnern aktiv sein. Dieses Tutorial soll die rasche und Konfigurationskonforme Installation auf pers. Schülernotebooks ermöglichen.
Das folgende Tutorial wurde mit Ubuntu 10.04 durchgeführt., sollte aber auch mit anderen Versionen analog funktionieren.

Apache installieren
Die Installation gilt für Apache2. Zuerst sollte kontrolliert weden ob der Apache bereits installiert ist und läuft:


sudo /etc/init.d/apache2 status

Läuft der Apache kommt die Statusmeldung:


Apache is running (pid 1538).


Der Apache Webserver ist in so gut wie jeder Distribution über den Paketmanager verfügbar. Unter Ubuntu reichen folgende Befehle um den Apache zu installieren und zu starten.

sudo apt-get install apache2
sudo /etc/init.d/apache2 restart

Nach abgeschlossener Installation schnell den localhost direkt im Browser aufrufen um zu sehen, ob alles funktioniert. Die Installation ist erfolgreich wenn “It Works!” im Browser erscheint.
Dazu im Webbrowser folgende URL eingeben

http://127.0.0.1

It Works!


Erstellung eines cgi-bin directory's
Zur Erstellung dynamischer Websites wird die CGI-Funktionalität benötigt. Dafür muss die Apache Grundkonfiguration erweitert/geändert werden. Damit die Skripts mit den Serverkonfigurationen zusammenpassen muss zuerst passend das CGI-Verzeichnis angelegt werden mit

sudo mkdir /var/www/cgi-bin

Damit dem Apache diese Konfiguration bekannt ist, muss in den Konfigurationsdateien eine entsprechende Anpassung durchgeführt werden.(suche die "VirtualHost" tags).

Bei UBUNTU 10.04 ist die Änderung in/mit:

sudo nano /etc/apache2/sites-enabled/000-default

durchzuführen.
Die Datei hat die folgenden Zeilen zu enthalten (/usr/lib/cgi-bin im Original suchen und ersetzen... AddHandler-Zeile ergänzen)

 ScriptAlias /cgi-bin/ /var/www/cgi-bin/

    <Directory /var/www/cgi-bin/>
    Options ExecCGI
    AddHandler cgi-script cgi pl
    </Directory>

Getestet wir mit dem Perl-Skript test.pl:

  #!/usr/bin/perl 
  # File:  test.pl
  # Auth.: Erich Schubert
    print "Content-type: text/html\n\n";
    print "Hallo vom CGI!\n";

Damit das CGI unter der Apache-Umgebung läuft sind noch die passenden Dateirechte einzustellen

sudo chmod 755 test.pl




PHP5
Will jemand mit php5 arbeiten, dann sind folgende Pakte zu installieren:

sudo apt-get install php5 libapache2-mod-php5



MySQL
Im SS wird noch eine Datenbank benötigt. die Installation geschieht mit:

sudo apt-get install mysql-server libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql